Sozialstaat im Umbau, Singen
Was bedeuten die Reformpläne für Armut und Teilhabe?
Termin
Di. 01.12.2026, 18:30 - 20:30
Ein Gesprächsabend mit Ulrich Schneider
Beschreibung
Die Bundesregierung plant einen Umbau der sozialen Sicherungssysteme. Dazu gehören veränderte Bedingungen für den Leistungsbezug und Einsparungen im Sozialbereich. Die Bundesregierung begründet dies mit der angespannten Haushaltslage und wirtschaftlichen Herausforderungen. Kritikerinnen und Kritiker befürchten dagegen negative Folgen für den Schutz vor Armut und für soziale Teilhabe. Befürworterinnen und Befürworter verweisen auf die Notwendigkeit, den Sozialstaat langfristig finanzierbar zu halten und Anreize zur Erwerbsarbeit zu stärken. Was die Reformen konkret bedeuten und wie sie zu bewerten sind, ist Gegenstand einer breiten gesellschaftlichen und politischen Debatte.
Ulrich Schneider war viele Jahre Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Armut, sozialer Ungleichheit und der Zukunft des Sozialstaats. Er ist im Ruhrgebiet in einer Arbeiterfamilie aufgewachsen und kennt die Bedeutung sozialer Herkunft für Lebenschancen auch aus eigener Erfahrung. Als ausgewiesener Kritiker der aktuellen Reformpläne ordnet er die Vorhaben aus seiner Sicht ein und erläutert, welche Folgen er für Armutsrisiken, gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratische Teilhabe erwartet.
Ausdrücklich willkommen sind unterschiedliche Sichtweisen und Erfahrungen.
Kooperationsveranstaltung mit Rosa Luxemburg Stiftung, VHS Singen/Konstanz, Konstanz für Demokratie, DGB Baden-Württemberg, Betriebsseelsorge Bodensee-Hohenzollern
Veranstaltungsort
Vortragsraum der VHS, Theodor- Hanloser-Straße 19, Singen
Veranstalter
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